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A Tribute to Duke Ellington and Billy Strayhorn

Das Hotel Savoy Berlin und das Jazz Institut Berlin präsentieren:

A Tribute to Duke Ellington and Billy Strayhorn
Donnerstag, 7. Juni 2012

Florian Menzel (Trompete)
Moritz Köther (Alt-Saxophon)
Tom Berkmann (Kontrabass)

Musikalische Leitung: Prof. Wolfgang Köhler,
Jazz-Institut-Berlin (Klavier)

Einlass 19 Uhr
Konzertbeginn 20 Uhr

Eintritt 15,00 €
ermäßigter Eintritt für Studenten 7,00 €

EIN STÜCK KULTURGESCHICHTE

In der DDR war die Reihe „Jazz-Lyrik-Prosa“ Kult. Werner „Josh“ Sellhorn vom Buchverlag Volk und Welt hatte „Jazz-Lyrik-Prosa“ ins Leben gerufen und begeisterte tausende Zuschauer mit der Mischung aus Musik und komischer Literatur. Vor einem Jahrzehnt erlebte die Aufführungsreihe ein Revival und wird bis heute mehrmals im Jahr an verschiedenen Orten aufgeführt. Zum zehnten Jubiläum am 10. Februar um 20 Uhr ist der Gastgeber die Komische Oper Berlin.

 

MUSIK VON WELT

Jazz ist das musikalische Ergebnis des Zusammentreffens europäischer und amerikanischer Völker in Nordamerika – Klezmer ist die Volksmusik osteuropäischer Juden. Wenn der weißrussische Komponist, Pianist und Dirigent Leon Gurvitch mit seiner Band am 9. Februar im Nikolaisaal in Potsdam spielt, kommen beide Musikrichtungen zusammen. Ab 20.30 Uhr ist die Weltmusik aus osteuropäischer Folklore und Jazz-Elementen zu hören.

 

RUNDER GEBURTSTAG

Seit Musikproduzent Siggi Loch sein Jazz-Plattenlabel ACT 1992 gründete, haben sich viele internationale Musiker dem Label angeschlossen. Gleich zwei große Sausen wird es zum Jubiläum in verschiedenen deutschen Städten geben: Die Jubilee Nights und die Piano Klub Tour. Die Jubilee Night startet in der Berliner Philharmonie am Donnerstag, den 2. Februar. Mit dabei sind Mitglieder der ACT-Familie wie Nils Landgren (Posaune), Cæcilie Norby (Gesang) und Leszek Mozdzer (Piano). Vom 7. bis 11. Februar spielen im A-Trane allabendlich herausragende ACT-Pianisten.

 

SCHWARZE ORCHIDEE

Das strahlende Jazztalent Malia hat ihren vierten Longplayer „Black Orchid“ herausgebracht. Die aus dem südostafrikanischen Malawi stammende Sängerin hat ihr neues Album gänzlich selbst produziert und die musikalische Ausstattung dabei stark reduziert. „Black Orchid“ ist eine tiefgründige Hommage an Malias größtes Vorbild Nina Simone. Die Songs der bereits verstorbenen Jazzikone erfahren auf dem Album eine bedachte Entschleunigung. Wer Lust auf akustischen Jazz in Slow Motion hat, kann Malia im Frühling auf ihrer Deutschlandtournee besuchen, auf der sie am 19. März in Berlin ist.

MUSIK TRIFFT AUF LITERATUR

Christian Brückner ist ein deutscher Schauspieler und Synchronsprecher. Er gilt gegenwärtig als erfolgreichster Sprecher Deutschlands und wird von der deutschsprachigen Presse als The Voice bezeichnet. Am 27. Januar liest er im Institut Française (Kurfürstendamm 211) aus der Autobiographie von Klaus Mann und wird dabei musikalisch begleitet von dem Trio DER MOMENT. Gerhard Gschlössl (trombone), Ernst Bier (drums) und Johannes Fink (bass) bekommen zusätzliche Unterstützung von dem Pianisten Carsten Daerr. Der Beginn ist 20 Uhr.

SELBER MACHEN

Wer häufig auf Jazzkonzerte geht, den juckt es vielleicht manchmal in den Fingern. Selber in die Tasten hauen, Schlegel oder Bogen in die Hand nehmen, ist eben doch was anderes als nur mit den Füßen zur Musik zu wippen. In der Jazzschule Berlin können Jazzbegeisterte sich an fast allen Instrumente üben oder eine Gesangsausbildung machen. Wer erstmal unverbindlich zuhören möchte, kann dies im Januar tun. Am 24., 25. und 26. Januar zeigen die Schüler der Jazzschule Berlin, was sie in ihren Kursen gelernt haben. Die Abschlusskonzerte finden im Café Olé in der Ufa-Fabrik in Berlin-Tempelhof (Viktoriastraße 10) statt.

SING! INGE, SING!

So heißt der neue Film von Marc Boettcher über die erste deutsche Jazzsängerin mit der atemberaubenden Stimme. Doch immer wieder verließ diese Pionierin des Jazz das Glück. Das deutsche Publikum sehnte sich in der Nachkriegszeit vor allem nach einem: Unbeschwertheit. Gegen die seichten Schlagerstars der Zeit hatte Inge Brandenburg keine Chance – bis aus ihr selbst ein Schlagersternchen gemacht wurde. „Sing! Inge, sing! – Der zerbrochene Traum der Inge Brandenburg“ wird erstmals in Berlin vom 19. bis 25. Januar zu sehen sein. Das Bali-Kino direkt am S-Bahnhof Zehlendorf zeigt den Film jeweils um 18 Uhr. Die Berliner Premierenfeier wird am 20. Januar stattfinden. Im Anschluss an die Film-Vorstellung winkt ein Film-Gespräch mit dem Regisseur sowie ein Konzert des Modern Swing Trio im Kinosaal.

FÜR JAZZHUNGRIGE

Im Jahr 2011 hat Giovanni Perin gleich drei Alben herausgebracht. Jetzt ist es Zeit, dass er sich persönlich zeigt. Am Mittwoch, den 11. Januar 2012 tritt der Italiener mit seiner Band im Berliner Klub Asphalt in der Mohrenstraße 30 auf. Dort wird jeden Mittwochabend gejazzt. Das Publikum hat neben dem Zuhören die Möglichkeit zu speisen. Am 11. Januar kreieren die Starköche Tim Raue und Alexander Rost ein winterliches Drei-Gänge-Menü.

ONE LAST TIME

Das JIB ist eine Gemeinschaftseinrichtung der Universität der Künste und der Hochschule für Musik Hanns Eisler Berlin. Die Lehrenden sind Jazzgrößen wie Peter Weniger oder Greg Cohen. Auch der amerikanische Vibrafonist und Komponist David Friedmann war 23 Jahre Professor am Jazz-Institut Berlin. Am 5. Januar verabschiedet er sich von seinem langjährigen Arbeitsplatz mit einem öffentlichen Konzert. Beginn ist um 19 Uhr im Georg-Neumann-Saal des JIB am Einsteinufer.